<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Aerosole</title>
	<atom:link href="http://sjalfur.net/blog/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://sjalfur.net/blog</link>
	<description>our genes are the beasts phrasing spaceships and shuttle lines</description>
	<lastBuildDate>Thu, 31 Mar 2011 19:23:59 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0</generator>
		<item>
		<title>Come Join In The Last Hurrah&#8230;</title>
		<link>http://sjalfur.net/blog/come-join-in-the-last-hurrah/2011/03/</link>
		<comments>http://sjalfur.net/blog/come-join-in-the-last-hurrah/2011/03/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 31 Mar 2011 19:23:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sjÁlfur</dc:creator>
				<category><![CDATA[ég sjálfur]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerung]]></category>
		<category><![CDATA[Gummiknochen]]></category>
		<category><![CDATA[Leere]]></category>
		<category><![CDATA[Melancholie]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstfindung]]></category>
		<category><![CDATA[WEIß]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sjalfur.net/blog/?p=87</guid>
		<description><![CDATA[&#8230;with open sores and open jaws Wenn ich Soundtracks schreiben würde, müssten sie wie Feuerwerk klingen. Düstere Stimmung in grellem Licht, kalte und weiße Funken. Aggressive Euphorie ist das grausamste aller Mittel, das den eigenen Organismus befallen kann. Gedanken an damals, hervorgekramt aus dunklen Schubladen, in denen sie besser liegengeblieben wären. Blut, Mengen an Blut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>&#8230;with open sores and open jaws</p></blockquote>
<p>Wenn ich Soundtracks schreiben würde, müssten sie wie Feuerwerk klingen. Düstere Stimmung in grellem Licht, kalte und weiße Funken. Aggressive Euphorie ist das grausamste aller Mittel, das den eigenen Organismus befallen kann. Gedanken an damals, hervorgekramt aus dunklen Schubladen, in denen sie besser liegengeblieben wären. Blut, Mengen an Blut in weißem Stoff, Schönheit pervertiert in wenigen Augenblicken. Selbsthass als Folge. Eine Lehre fürs Leben, aber nicht alle Lehren muss man unbedingt durch eigene Erfahrung machen.</p>
<p>Wenn ich Filme machen würde, müssten sie hell und grau sein. Ich bin kein Film Noir Mensch, ich bin für Melancholie in Überbelichtung, grausamem Partikelflirren und rissigem Zelluloid. Ein Filmposter wie das alternative Cover der &#8220;Disarm&#8221;-Single. Ein überzeichnete Smiley, eine verzerrte Fratze mit blitzenden Zähnen und verkrampftem Mundwinkel. Smile! Bis die Überbelichtung die Netzhaut ausgraut. Schön langsam. Nervenfressend. Synapse für Synapse. In der Hoffnung, das stechende Licht löscht die Erinnerungen.</p>
<p>Manchmal ist man nicht so resistent, wie man es sich selbst einreden will. Und denkt man darüber nach, ist die Welt voll von nagenden Seelenfressern namens Angst. Besser man legt ihnen Leinen an und gibt ihnen Gummiknochen zu spielen. Blutfrei und auch ansonsten sozio-konform.</p>
<p>.x&#8230;sjálfur</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://sjalfur.net/blog/come-join-in-the-last-hurrah/2011/03/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Dark Doom Honey</title>
		<link>http://sjalfur.net/blog/dark-doom-honey/2011/03/</link>
		<comments>http://sjalfur.net/blog/dark-doom-honey/2011/03/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 31 Mar 2011 12:43:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sjÁlfur</dc:creator>
				<category><![CDATA[ég sjálfur]]></category>
		<category><![CDATA[Billy Corgan]]></category>
		<category><![CDATA[I Follow Rivers]]></category>
		<category><![CDATA[Lykke Li]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Radiohead]]></category>
		<category><![CDATA[Teargarden]]></category>
		<category><![CDATA[The Smashing Pumpkins]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sjalfur.net/blog/?p=85</guid>
		<description><![CDATA[Schon lange nicht mehr hat mich ein einzelnes Lied so gefangen wie &#8220;I Follow Rivers&#8221; von Lykke Li. Und das, obwohl der Soundtrack-Produzent meiner Jugend Nummer 1 zur Zeit Track für Track des &#8211; zu unrecht von vielen unterbewerteten &#8211; aktuellen Albums &#8220;Teargarden by Kaleidyscope&#8221; veröffentlicht, Radiohead mal wieder ein neues Album auf den Markt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Schon lange nicht mehr hat mich ein einzelnes Lied so gefangen wie &#8220;I Follow Rivers&#8221; von Lykke Li. Und das, obwohl der Soundtrack-Produzent meiner Jugend Nummer 1 zur Zeit Track für Track des &#8211; zu unrecht von vielen unterbewerteten &#8211; aktuellen Albums <a href="http://www.smashingpumpkins.com/">&#8220;Teargarden by Kaleidyscope&#8221;</a> veröffentlicht, Radiohead mal wieder ein neues Album auf den Markt geworfen haben (wobei ich &#8220;King of Limbs&#8221; ehrlich gesagt bis auf wenige &#8211; großartige &#8211; Ausnahmen als belanglos und unorigineller als &#8220;Pablo Honey&#8221; finde &#8230; und letzteres hatte noch Debut-Bonus, war aber &#8211; seien wir ehrlich &#8211; kein wahnsinnig überdurchschnittliches Alternative-Album verglichen mit den damaligen Konkurrenten).</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/21642537" width="400" height="225" frameborder="0"></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/21642537">I Follow Rivers (Live on the Moon)</a> from <a href="http://vimeo.com/lykkeli">Lykke Li</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Bemerkenswert im Zusammenhang mit &#8220;I Follow Rivers&#8221;, dass Lykke Li über ihren Facebook-Account die aktuellen Videos (offiziell, live on the moon, acoustic) für die deutschen Hörer auch auf Vimeo verlinkt, und damit das &#8220;German YouTube embargo&#8221; &#8211; wie jemand kommentierte &#8211; berücksichtigt. Nette Fußnote, aber eigentlich nicht wichtig. &#8220;I Follow Rivers&#8221; funktioniert einfach. Als Fortsetzung und Gegenpol zu &#8220;Youth Novels&#8221;, als Lied zwischen Simplizität und Atmosphäre. Ich habe schon lange nicht mehr ein Lied gehört und ein Album haben wollen (und konsequenterweise auch bestellt) wie jetzt. Das mag &#8220;irgendwie retro&#8221; sein, aber es fühlt sich deutlich richtiger an, als die &#8220;progressiven&#8221; VÖ-Methoden von Radiohead, Pumpkins &#038; Co.</p>
<p>Ich bin übrigens der festen Überzeugung, ein nach altem Schema veröffentlichtes &#8220;Teargarden by Kaleidyscope&#8221; hätte das Potenzial der 90er-Pumpkins gehabt. So wird jedes Lied auf die Goldwaage gelegt, nicht mehr als &#8220;Album-Track&#8221; begreifbar gemacht &#8230; und das bei einem &#8220;Konzept-Album&#8221;. Aber Billy Corgan hat es ja nicht anders gewollt&#8230;</p>
<p>.x&#8230;sjálfur</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://sjalfur.net/blog/dark-doom-honey/2011/03/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nuclear Deer</title>
		<link>http://sjalfur.net/blog/nuclear-deer/2011/03/</link>
		<comments>http://sjalfur.net/blog/nuclear-deer/2011/03/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 19 Mar 2011 22:32:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sjÁlfur</dc:creator>
				<category><![CDATA[ég sjálfur]]></category>
		<category><![CDATA[.kinetic...]]></category>
		<category><![CDATA[AEROSOL]]></category>
		<category><![CDATA[ANAMNESIA]]></category>
		<category><![CDATA[Atom]]></category>
		<category><![CDATA[Dystopie]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Orientierungslosigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Polonium]]></category>
		<category><![CDATA[Utopie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sjalfur.net/blog/?p=83</guid>
		<description><![CDATA[Es gibt Beiträge, über die ich länger nachdenken muss, bevor ich sie schreibe. Nicht wegen der intellektuellen Vorleistung, die ich aufbringen mpsste, sondern vielmehr wegen Zeitpunkt und Ort. Ich habe seit langem vor, etwas über das Aerosol-Konzept zu schreiben. Zur ersten .kinetic&#8230;-Demo von &#8220;ANAMNESIA&#8221; habe ich Textinterpretationen bzw. Begleittexte geschrieben. Damals. Zu Aerosol sollte relativ [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Beiträge, über die ich länger nachdenken muss, bevor ich sie schreibe. Nicht wegen der intellektuellen Vorleistung, die ich aufbringen mpsste, sondern vielmehr wegen Zeitpunkt und Ort. Ich habe seit langem vor, etwas über das Aerosol-Konzept zu schreiben. Zur ersten .kinetic&#8230;-Demo von &#8220;ANAMNESIA&#8221; habe ich Textinterpretationen bzw. Begleittexte geschrieben. Damals. Zu Aerosol sollte relativ schnell ähnliches folgen, doch dazu gekommen bin ich nicht, auch weil das Projekt zu sehr im Fluss war. Jetzt, wo es schon fast zu spät ist, um damit noch anzufangen, wird es inhaltlich plötzlich aktuell.</p>
<p>Das Konzept zu AEROSOL ist entstanden, als der zwanzigste Jahrestag der Chornobyl-Katastrophe näher rückte. Ich hatte mich schon in den Jahren davor stark mit dem Thema beschäftigt. Einerseits durch Tarkovskjs Film &#8220;Stalker&#8221; und Geyrhalters Dokumentation &#8220;Pripjat&#8221;, andererseits durch eine Frage, die ich mir immer wieder selbst gestellt habe, angesichts der Bilder verfallener Städte, die der Mensch wieder an die Natur abtreten musste. Wann immer Flüsse über die Ufer treten, von Menschenhand erschaffene Katastrophen Verwüstungen anrichten, existiert neben der &#8211; gemeinschaftlich geteilten &#8211; Betroffenheit und Mitleidensillusion mit den betroffenen Menschen eine Armee an Phantomen in meinem Kopf, die nach Zerstörung und dem Sieg der Naturgewalten schreien. Es ist keine bewusste Entscheidung und sie steht in keiner Konkurrenz zum Ideal des menschlichen Mitgefühls, es ist eine Koexistenz von zivilisatorisch-moralischem Sozialsinn und spirituell verwurzeltem Ur-Instinkt &#8211; wir sind Kinder der Erde, nichts mehr und nicht weniger.</p>
<p>Es ist einfach festzustellen: Angesichts der Lage, in der sich Japan jetzt befindet, ist es vielleicht ein denkbar pietätloser Zeitpunkt, sich über dieses Thema Gedanken zu machen &#8211; aber da Pietät etwas ist, das ich nur durch rein empirische Beobachtung und theoretisch Konstrukt erlent habe, aber nie gesellschaftlich adäquat empfinden kann, ist bei mir ohnehin alles zu spät. Also versuche ich, meine Gedanken soweit offen zu legen, dass man sie lesen und offen interpretieren kann. Deute in meine Gedanken was du willst, es ist nur ein Spiegelbild dessen, was du selbst denkst. Uns verbindet ohnehin dieselbe Energie. Sprirituell gesehen &#8211; vollkommen egal, wie wir sie nennen.</p>
<p>AEROSOL &#8211; um zum Ursprung zurückzukehren &#8211; dreht sich lose um Radioaktivität. Dabei ging es mir nie um ein politisches Statement (auch wenn ich persönlich dazu ganz eindeutig Stellung beziehe) sondern darum, jedes Lied zu einer eigenen Anekdote zu machen. &#8220;The Kremlin King&#8221; (übrigens eine Textzeile aus Billy Corgans Text zu &#8220;The End Is The Beginning Is The End&#8221;) zielt auf die Instrumentalisierung der Medien im Polonium-Mord an Alexander Litwinenko ab, &#8220;Walking Ghost&#8221; bedient sich des gleichnamigen Syndroms im Verlauf der Strahlenkrankheit als Metapher für einen alltäglichen psychischen Zustand zwischen einer depressiven und einer manischen Phase, &#8220;Pripjat&#8221; stellt die Frage nach der Heimatlosigkeit der ehemaligen Einwohner der heutigen Sperrzone um das Kraftwerk Chornobyl &#8230; und so geht es weiter. &#8220;Aerosol&#8221; als Titel übrigens angelehnt an den Aerosol-Flug, der die Strahlung als radioaktive Wolke über Europa verteilt hat &#8211; hier zeigt sich (zumindest hoffe ich das) genau diese Diskrepanz zwischen Tragödie und &#8220;Die Natur wird siegen&#8221;-Romantik.</p>
<p>Im Gegensatz zum ANAMNESIA-Konzept, in dem der Protagonist am Ende die &#8220;Lösung&#8221; in einer Utopie findet, endet das AEROSOL-Konzept eher in einer Dystopie, die im Gegensatz zur ANAMNESIA-Utopie aber deutlich ertragbarer ist. Damit dreht sich auch das AEROSOL-Konzept am Ende doch wieder nur um die Subjektivität der Wahrnehmung.</p>
<p>Soviel zum Philosophiemodus.</p>
<p>.x&#8230;sjálfur</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://sjalfur.net/blog/nuclear-deer/2011/03/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;EVERYTHING ZEN&#8221;</title>
		<link>http://sjalfur.net/blog/everything-zen/2011/03/</link>
		<comments>http://sjalfur.net/blog/everything-zen/2011/03/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 07 Mar 2011 22:33:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sjÁlfur</dc:creator>
				<category><![CDATA[ég sjálfur]]></category>
		<category><![CDATA[bipolar]]></category>
		<category><![CDATA[BlaBla]]></category>
		<category><![CDATA[Chi]]></category>
		<category><![CDATA[Manie]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhe]]></category>
		<category><![CDATA[Zen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sjalfur.net/blog/?p=81</guid>
		<description><![CDATA[Ich jage mein Chi so lange, bis es die Ruhe selbst ist. Kosmische Ausgeglichenheit trifft auf bipolaren Geist. Nenn mich Manie. .x&#8230;sjálfur]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich jage mein Chi so lange, bis es die Ruhe selbst ist. Kosmische Ausgeglichenheit trifft auf bipolaren Geist. Nenn mich Manie.</p>
<p>.x&#8230;sjálfur</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://sjalfur.net/blog/everything-zen/2011/03/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Aviary</title>
		<link>http://sjalfur.net/blog/aviary/2011/02/</link>
		<comments>http://sjalfur.net/blog/aviary/2011/02/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 27 Feb 2011 23:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sjÁlfur</dc:creator>
				<category><![CDATA[ég sjálfur]]></category>
		<category><![CDATA[Acrophobic Aves & Taphaphobic Vermo]]></category>
		<category><![CDATA[Aviary]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[My Thoughts Were Always Close To The Sun Though My Words Are Not]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sjalfur.net/blog/?p=71</guid>
		<description><![CDATA[Es geht um Vögel. Ja, die Tiere. Im metaphorischen Sinne. Dieses Wochenende haben &#8211; für mich &#8211; einige Aspekte des Projekts &#8220;Acrophobic Aves &#038; Taphaphobic Vermo&#8221; Konturen angenommen. Der Projektname wird programmatisch: Acrophobic Aves &#8211; die manische Seite Taphaphobic Vermo &#8211; die depressive Seite So ungefähr. Der &#8220;Aves&#8221; hat gestern und heute mit dem neuen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es geht um Vögel. Ja, die Tiere. Im metaphorischen Sinne. Dieses Wochenende haben &#8211; für mich &#8211; einige Aspekte des Projekts &#8220;Acrophobic Aves &#038; Taphaphobic Vermo&#8221; Konturen angenommen. Der Projektname wird programmatisch:</p>
<p><strong>Acrophobic Aves</strong> &#8211; die manische Seite<br />
<strong>Taphaphobic Vermo</strong> &#8211; die depressive Seite</p>
<p>So ungefähr. Der &#8220;Aves&#8221; hat gestern und heute mit dem neuen Lied <em>&#8220;Aviary&#8221;</em> ein passendes Zuhause bekommen. Und befindet sich mittlerweile auf einem Weg in Richtung Psychedelic. Mit &#8220;Experimental Rock, Neo-psychedelia, Progressive Folk&#8221; habe ich die Richtung, in die es gehen soll, mal angesetzt, das scheint auch weitgehend einzutreffen. Ich warte jetzt auf Rückmeldung aus Berlin, dann wird weitergeplant.</p>
<p><a href="http://sjalfur.net/blog/aviary/2011/02/aatv_cover01/" rel="attachment wp-att-72"><img src="http://sjalfur.net/blog/wp-content/uploads/2011/02/aatv_cover01.jpg" alt="" title="aatv_cover01" width="500" class="aligncenter size-full wp-image-72" /></a></p>
<p>Vielleicht kann ich mich in den nächsten Tagen dazu überwinden, eine erste (schraddelige) Demo von <em>&#8220;My Thoughts Were Always Close To The Sun Though My Words Are Not&#8221;</em> hier ins Blog zu stellen. Wäre dann mal Blog-exklusiv. Nix mit Facebook und sowas&#8230;</p>
<p>.x&#8230;sjálfur</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://sjalfur.net/blog/aviary/2011/02/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>&#8220;City, I&#8217;m sorry&#8221; [revisited]</title>
		<link>http://sjalfur.net/blog/city-i-m-sorry/2011/02/</link>
		<comments>http://sjalfur.net/blog/city-i-m-sorry/2011/02/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Feb 2011 04:18:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sjÁlfur</dc:creator>
				<category><![CDATA[ég sjálfur]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerung]]></category>
		<category><![CDATA[Heimat]]></category>
		<category><![CDATA[Lindgren]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Reflektionen]]></category>
		<category><![CDATA[revisited]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstfindung]]></category>
		<category><![CDATA[Stadt]]></category>
		<category><![CDATA[Wald]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sjalfur.net/blog/?p=66</guid>
		<description><![CDATA[[Blog-Post, undatiert] I wake up a ghost on a dry river bank Thrown off a bridge in a bag full of stone This night and I are all but one Oh, City, I&#8217;m sorry no one&#8217;s ever kind In der Zeit, als ich mit meiner Familie in Südhessen gewohnt habe, war meine Wahrnehmung stark verzerrt. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>[Blog-Post, undatiert]</em></strong></p>
<blockquote><p>I wake up a ghost on a dry river bank<br />
Thrown off a bridge in a bag full of stone<br />
This night and I are all but one<br />
Oh, City, I&#8217;m sorry no one&#8217;s ever kind</p></blockquote>
<p>In der Zeit, als ich mit meiner Familie in Südhessen gewohnt habe, war meine Wahrnehmung stark verzerrt. Wir wohnten in einem Neubaugebiet am Rande eines Dorfes, das uns nur zum Teil mochte. Meinen vater mochte das Dorf irgendwie schon, glaube ich, er war meistens nicht zu hause, verdiente gut, beruflich aufstrebend, oft auf Geschäftsreise in Amerika, meistens im Mai wenn mein Bruder Geburtstag hatte, ich war immer begeistert von den Geburtstagskarten die er ihm aus den Staaten schickte, vor allem weil sie so unglaublich hässlich waren. Bunt und groß und&#8230; penetrant aufdringlich.</p>
<p>Zwischen uns und dem alten Kern des Dorfes lag ein Feld, von dem es schon bei unserem Einzug hieß, es käme eine Straße und Häuser drauf. Die Straße haben wir in dem Jahr vor unserem Auszug sogar noch mitbekommen&#8230;<br />
Das Feld gehörte uns, den Nachbarschaftskindern aus dem Neubaugebiet, von denen ich ungefähr die Hälfte nicht mochte. Trotzdem war das unser Feld. Ich war der älteste, in jedem guten Kinderbuch ist das immer die Rolle des Lindgren&#8217;schen Lausejungen, nicht dumm aber faul und schlecht in der Schule, mit permanent zu großer Klappe.<br />
Ich hätte der Lasse Südhessens sein sollen. Gut, rein optisch wäre das vertretbar gewesen, auch war ich nicht dumm (behaupte ich mal), und faul&#8230; naja, das habe ich in dem Alter noch kaschiert und mir für später aufgehoben&#8230; Aber ich war gut in der Schule, und was die zu große Klappe anging&#8230;</p>
<p>Jedenfalls gehörte uns das Feld. Und dann gab es noch den Wald hinter der Straße und die Burgruine nahe des Wasserfalls, der für die Verhältnisse des kleinen Dorfes, das sich selbst oft so lächerlich wichtig nahm, schon ganz ansehnlich war.</p>
<p>Es war ein früher Morgen vor gar nicht so vielen Jahren, wir hatten Südhessen lange hinter uns gelassen, ich hatte das schulische Arbeiten völlig aufgegeben und war von dem nicht perfekten Lasse-Abbild zum nicht perfekten Ole-Abbild geworden. So&#8217;n bisschen. Nein, eigentlich auch nicht&#8230; egal.</p>
<p>Wir hatten auf &#8216;ner Party zuviel geraucht und zu wenig getrunken und saßen zu dritt im Südpark, einer Parkanlage, die für die Kleinstadt, die sich selbst jeden August so lächerlich wichtig nahm, schon beträchtliche Größe hat. Irgendwann bin ich aufgestanden und ein Stück gegangen. Ich wollte den Kopf frei haben für was auch immer, ich weiß es nicht mehr so genau.</p>
<p>Ich ging jedenfalls ein Stück weit zum Waldrand. Ich war barfuß und meine Hosenbeine schleiften unter meinen Fersen im taufeuchten Gras. Von dort wo ich gekommen war sah man einen blassen schein, es war schon so spät, dass es wieder früh war. Ich habe diesen Moment geliebt wenn ich unterwegs war und ihn später verflucht wenn ich zum Vogelzwitschern ins Bett ging und wusste, dass der nächste Tag viel zu kurz sein würde.</p>
<blockquote><p>The sun rises<br />
The sun rises<br />
Just minutes from daylight<br />
The sun rises<br />
The sun rises</p></blockquote>
<p>Ich weiß noch, dass ich ohne es zu merken weiterging, dass das Geäst meine Wange zerkratzte, dass mir der aufgerissene Halsausschnitt meines dünnen Strickpullovers über eine Schulter rutschte und die feuchten Blätter an meiner Schulter klebten.<br />
Dort in dem wald war die Burgruine. Natürlich nicht die wirkliche, niemand kann so dicht sein, dass er südhessische Ruinen in der Lüneburger Heide sieht, zudem war ich nüchtern in dem Moment. Viel zu nüchtern. Dieser Ort war die Burgruine, der Wasserfall und die Wiese hinterm Haus.</p>
<p>Dieser Ort war hier, und er war dort, wo ich mehrmals die Woche mit unserem Hund vorbeiging, dort wo ich auf dem Rückweg von der Schule mit dem Fahrrad blindlings vorbeigerauscht war&#8230;</p>
<p>Und nun kommt die einfache, triviale aber alles andere als unwichtige Erkenntnis: Dieser Ort war wie jeder Ort. Überall. Und er war meiner. Und mein Zuhause. Ich hasse Städte an denen ich bin, nur für Orte an denen ich lieber sein würde. So wie diese Stadt. Ich will zurück zu meiner Ruine, meiner Wiese, meinem Baum auf dem Feld und zurück zu dieser Stadt. Irgendwann wenn ich dazu bereit bin.</p>
<blockquote><p>City, I&#8217;m sorry<br />
for all the nights,<br />
for all the bars,<br />
for all the fights<br />
The minutes have turned to hours<br />
It&#8217;s a new day now<br />
Well, City, I&#8217;m sorry, it&#8217;s time to move on</p></blockquote>
<p>.x&#8230;sjálfur</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://sjalfur.net/blog/city-i-m-sorry/2011/02/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Eier von Satan [revisited]</title>
		<link>http://sjalfur.net/blog/die-eier-von-satan-revisited/2011/02/</link>
		<comments>http://sjalfur.net/blog/die-eier-von-satan-revisited/2011/02/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 20 Feb 2011 04:15:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sjÁlfur</dc:creator>
				<category><![CDATA[ég sjálfur]]></category>
		<category><![CDATA[BlaBla]]></category>
		<category><![CDATA[Feiertag]]></category>
		<category><![CDATA[Holzschuhe]]></category>
		<category><![CDATA[revisited]]></category>
		<category><![CDATA[Schlagsahne]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sjalfur.net/blog/?p=62</guid>
		<description><![CDATA[[Blog-Post, Frühjahr 2006] Ich will mein eigenes Fest, habe ich entschieden. Meinen eigenen Feiertag. Dafür bin ich mir selber einfach wichtig genug. Soviel Selbstachtung muss sein. Ich proklamiere hiermit (für mich) exakt 15 Tage und 15 Stunden nach Ablauf des Karfreitags den sjÁlfur-Sonntag. An diesem Tag sollen sich alle mit Holzschuhen bewerfen und Schlagsahne im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>[Blog-Post, Frühjahr 2006]</em></strong></p>
<p>Ich will mein eigenes Fest, habe ich entschieden. Meinen eigenen Feiertag. Dafür bin ich mir selber einfach wichtig genug. Soviel Selbstachtung muss sein. Ich proklamiere hiermit (für mich) exakt 15 Tage und 15 Stunden nach Ablauf des Karfreitags den sjÁlfur-Sonntag.</p>
<p>An diesem Tag sollen sich alle mit Holzschuhen bewerfen und Schlagsahne im Garten verstecken. Möglichst so gut, dass es einige (wärmere) Wochen später in allen nicht gefundenen Verstecken übelriechend explodiert. Das traditionelle Essen wird roher Thunfisch mit Seetangsalat und einem Chateau d&#8217;Holundère aus Omas Garten.</p>
<p>Zum Festtag kehren die Menschen in rituell erbaute Baumhäuser ein und fluten für einige Stunden ihre Vorgärten. Sie gedenken der dahingeschiedenen Helden der Menschheit, wie Elvis, Ramses oder Silvio Berlusconi. Danach gehen sie auf die Straße und fordern vom Schicksal pedantisch ein wenig besser behandelt zu werden um das Gefühl zu haben, im Recht zu sein. Am Ende setzen sich alle zum Gruppenfoto auf die glorreiche Gedenkstatue des Manhattan-Projekts und protestieren gegen den Iran&#8230;</p>
<p>Ach ja&#8230; wenn doch jeder Tag ein Feiertag wäre&#8230;</p>
<p>.x&#8230;sjálfur</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://sjalfur.net/blog/die-eier-von-satan-revisited/2011/02/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ode to Nude Spring [revisited]</title>
		<link>http://sjalfur.net/blog/ode-to-nude-spring-revisited/2011/02/</link>
		<comments>http://sjalfur.net/blog/ode-to-nude-spring-revisited/2011/02/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 19 Feb 2011 20:47:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sjÁlfur</dc:creator>
				<category><![CDATA[ég sjálfur]]></category>
		<category><![CDATA[Erinnerung]]></category>
		<category><![CDATA[Frühling]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[revisited]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sjalfur.net/blog/?p=59</guid>
		<description><![CDATA[[Blog-Post, Frühjahr 2006] Ich gehe die Straße entlang zur U-Bahn und denke über Litfasssäulen und drei &#8220;s&#8221; in einem Wort hintereinander nach, über einen viel zu langen Brief, an dem ich seit drei Wochen schreibe (mit sehr langen Pausen), der mich aus der Digitalität rausreißt. Ich gehe an stehenden Autos und fahrenden Altglascontainern vorbei, sehe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>[Blog-Post, Frühjahr 2006]</em></strong></p>
<p>Ich gehe die Straße entlang zur U-Bahn und denke über Litfasssäulen und drei &#8220;s&#8221; in einem Wort hintereinander nach, über einen viel zu langen Brief, an dem ich seit drei Wochen schreibe (mit sehr langen Pausen), der mich aus der Digitalität rausreißt.</p>
<p>Ich gehe an stehenden Autos und fahrenden Altglascontainern vorbei, sehe dabei den treibenden Elefanten zu, die sich entlang der Tramschienen winden, nahe an der Oberfläche, Diffuswellen im streuenden Sonnenlicht, bis die Sonne kommt.</p>
<p>Mein Escort steht zu Hause vor der Tür, ein Auto mit vernarbter Seele, lange ist&#8217;s her&#8230; Ich werfe einen Blick auf die Benzinanzeige und entschließe Tanken zu gehen. Zwei Cheeseburger und 40 Liter von dem teuren Zeugs. Der McDrive ist auch nicht mehr das, was er mal war. Keine Cheeseburger heute, muss er wohl ökologisch fahren. Pech gehabt, ist eh Trend.</p>
<p>An der nächsten Station zwischen Kosmetika-Werbung und München-Stadtwetter der news-flashmob-fuckup, Paris macht Randale, Typen die heißen wie aus einem meiner Lieblingsadventures (vermutlich weil es Franzosen sind) bemühen sich um dumme Antworten, Herr Boulevard neben mir fragt, wann wird auch Deutschland auf die Barrikaden gehen, ich denke an meine Praktikumszeit im Krankenhaus und lasse mein Herz zu den Ärzten auf der Straße wandern, moderner Spartakusaufstand, nur auf Gehaltsgrundlage (dafür ohne Kreuzigungen, das ist ein Vorteil).</p>
<p>Zurück in meinem Auto, die Boxen aufgedreht, Post Blue stampft mich zur SAE, die Gitarre auf dem Beifahrersitz, abwartend, noch ein paar Kurven, dann wird sie freigelassen. Nach Wochen der Schnittprogramme, Samples und Effektbearbeitungen endlich wieder die Gitarre in den Händen. Ich klappere mit den Pleks in meiner Tasche und warte auf Grün, lasse den Mittleren Ring hinter mir und fühle den Wind wieder. Den Regen bei 2 kHz, das Knirschen der Lenkung und den Ausklang von Blind: &#8220;don&#8217;t go and leave me, and please don&#8217;t drive me blind&#8221;</p>
<p>Ich brauche meine Augen, ich muss sehen&#8230;</p>
<p>Der Soundtrack für den Frühling ist gefunden&#8230; zumindest für meinen.</p>
<p>.x&#8230;sjálfur</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://sjalfur.net/blog/ode-to-nude-spring-revisited/2011/02/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>In denial &#8211; who will come clean all the ravenous debris?</title>
		<link>http://sjalfur.net/blog/in-denial/2011/02/</link>
		<comments>http://sjalfur.net/blog/in-denial/2011/02/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 12 Feb 2011 20:48:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sjÁlfur</dc:creator>
				<category><![CDATA[ég sjálfur]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Leere]]></category>
		<category><![CDATA[Realität]]></category>
		<category><![CDATA[Selbstfindung]]></category>
		<category><![CDATA[Verlust]]></category>
		<category><![CDATA[Weltschmerz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sjalfur.net/blog/?p=41</guid>
		<description><![CDATA[Verstaubt und in Trümmern. Zuviele Anfänge und kein Ende. Die Welt als Spielball für die tanzende Yuppie-Meute; Anzugträger, Kragenschneider, Halsabschneider und Hurensöhne von Mutter Erde. [you say i'm beautiful - well i can't help it] Wie der Staub rieselte. Die Schritte traten auf altersschwache Holzdielen, knarrende Geschichtsbücher. Sie erzählten den Alltag aus Jahrzehnten. Vor Jahrzehnten. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Verstaubt und in Trümmern. Zuviele Anfänge und kein Ende. Die Welt als Spielball für die tanzende Yuppie-Meute; Anzugträger, Kragenschneider, Halsabschneider und Hurensöhne von Mutter Erde.</p>
<p><em>[you say i'm beautiful - well i can't help it]</em></p>
<p>Wie der Staub rieselte. Die Schritte traten auf altersschwache Holzdielen, knarrende Geschichtsbücher. Sie erzählten den Alltag aus Jahrzehnten. Vor Jahrzehnten. Jetzt waren es Abstellgleise ohne Besuch. Abwechslung kam zu ihnen nur hin und wieder, und selten waren es andere als die gewohnten Gesichter.</p>
<p><em>[some were reborn - some were simply shaken free - some were the colors - that took to the streets]</em></p>
<p>Regen fiel. Neben der morschen Tür, die in den dunklen Flur führte, stand eine knorrige Anrichte. Als Jungen haben wir dort in diesen Schubladen Grashüpfer aufbewahrt, in dem guten Glauben, sie würden dort ein Zuhause finden. Tatsächlich fanden sie ihre letzte Ruhestätte in dem düsteren Zimmer, und wir waren um eine Illusion ärmer.</p>
<p><em>[this is a song for a star - this is a song for a space invader - who flew into the sun - never to return]</em></p>
<p>Sie ließ seine Hand los im selben Moment, als er ihre los ließ. Der Urknall der universellen Ausrede für verhinderte Liebende, Demonstranten, Umweltschützer und Geborene im Sternzeichen des Bastards. Die ultimative Sammlung an Scherben; Bruchstücke einer vergangenen Kreativphase, das Ende des Libertins, der Tod des Freigeistes unter dem Stern des Kollektivs. Die letzte Unterschrift vor dem Vergehen am eigenen Ego, der Zwangsjacke selbstkreierter Konformität; verurteilt zum Tode durch Einfallslosigkeit, begraben neben dem Schaffensdrang unter den Stiefmütterchen, dem floralen Chor des eigenen Untergangs. Hier liegt mein Geist, meine Seele &#8211; leblos starrend auf die Maschine in meinem Kopf, die ihr klackendes Mantra singt: Glaube an mich, glaube an mich, glaube an mich&#8230;</p>
<p><em>[In denial - ...]</em></p>
<p>x.sjálfur</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://sjalfur.net/blog/in-denial/2011/02/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zu viele Enden&#8230;</title>
		<link>http://sjalfur.net/blog/zu-viele-enden/2010/10/</link>
		<comments>http://sjalfur.net/blog/zu-viele-enden/2010/10/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 10 Oct 2010 21:08:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sjÁlfur</dc:creator>
				<category><![CDATA[ég sjálfur]]></category>
		<category><![CDATA[-[ o ]-]]></category>
		<category><![CDATA[AutoExil]]></category>
		<category><![CDATA[Jever]]></category>
		<category><![CDATA[Leere]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://sjalfur.net/blog/?p=37</guid>
		<description><![CDATA[Ich meine offene Enden. Beispiele? - AutoExil kann ich nicht weiterschreiben, obwohl ich es jetzt mehrfach versucht habe. Mir fehlen die richtigen Bezugspunkte. Außerdem stelle ich zur Zeit fest, wie weit die beiden Protagonisten voneinander entfernt sind. Das hilft bei der Einschränkung der möglichen Enden, endet aber in dem Beginn einer bedeutungslosen Liebesbeziehung oder in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich meine offene Enden. Beispiele?</p>
<p>- AutoExil kann ich nicht weiterschreiben, obwohl ich es jetzt mehrfach versucht habe. Mir fehlen die richtigen Bezugspunkte. Außerdem stelle ich zur Zeit fest, wie weit die beiden Protagonisten voneinander entfernt sind. Das hilft bei der Einschränkung der möglichen Enden, endet aber in dem Beginn einer bedeutungslosen Liebesbeziehung oder in einer ebenso blanglosen Trennung. Schmerzhaft kann das natürlich immer noch sein. Aber was geht es mich an? Sind ja nur Figuren. Fiktive.</p>
<p>- Das Wochenende. Es ist gleich zu ende. Eigentlich kein sehr offenes Ende, aber der Gedanke an das, was morgen unvermittelt weitergehen wird &#8211; es nennt sich Alltagsleben &#8230; oder präziser: Berufsalltag &#8211; fühlt sich momentan nach Marathon an, den man eh nicht durchhalten wird. Verdammt dämlicher Zeitpunkt für Selbstzweifel, aber man kann es sich nicht aussuchen. Vielleicht schreibe ich ein Buch drüber. Erstens um AutoExil loszuwerden und zweitens um vollständige in die vernünftige Bedeutungslosigkeit der Erwachsenenwelt abzutauchen.</p>
<p>- Musik. Zu offen um überhaupt darüber zu schreiben.</p>
<p>- Tatort. Fernsehen meine ich jetzt. Banal, aber Bedeutungsvolleres gibt es gerade nicht, das ist alles in diversen Gesprächen diese Woche aufgebraucht worden. Ich gucke mir den Tatort ja eigentlich nie an. Nur wenn &#8211; wie heute &#8211; die Garde aus Münster dran ist. Aber die Story war verdammt lahm. Immerhin hat es die &#8211; wie immer tadellose &#8211; Darstellerriege geschaukelt.</p>
<p>Und sonst? Ich trinke gleich mein drittes Jever und es fühlt sich an, wie ein Glas Wein. Bei nicht zu aufregender Musik im Hintergrund, dem leisen Lüftersummen des Laptops und dem Versuch, einen Gedanken mit so etwas wie Kreativität, Bedeutung oder zumindest Melancholie zu fassen. Funktioniert doch sonst auch immer. Stattdessen kann ich in der dumpfen Leere in meinem Kopf gerade eher das Echo hören. Oder besser: Ich könnte es, wenn es da irgendwas gäbe, das es wert wäre zu widerhallen.</p>
<p>Ich denke jetzt darüber nach, wie der nächste Blogeintrag wieder sinnvoller wird.</p>
<p>sjÁlfur</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://sjalfur.net/blog/zu-viele-enden/2010/10/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

