Ein Weg um an einen Coverauftrag heranzugehen.

März 6 2014, 0 Comments
Zeichnung mit Graphit

Zeichnung mit Graphit

Die meisten Coveraufträge, die ich bekomme, laufen so ab, dass ich natürlich meine Expertise einbringe, aber ich versuche möglichst meine subjektiven Vorlieben aus der Sache raus zu halten. Ich soll das Cover für einen Roman des Genre Gay Romance gestalten, kein Problem. Der Kunde hat schon Bildmaterial, welches ich möglichst professionell einbauen soll, kein Problem. Ein Titel, der fast schon der halbe Roman ist, kein Problem (denn der Hinweis, dass das vielleicht nicht verkaufsförderlich ist, muss jemand anderes dem Autor geben, ich versuche es nur möglichst lesbar zu machen mit einem Blick, der nur wenige Sekunden dauert). Aber es gibt auch verschiedene Gründe, weshalb dann doch mehr als nur eine kleine Note von mir einfließt. Wenn der Kunde überhaupt keine Vorstellung hat und gerne auch, wenn kaum Zeit zum Nachdenken ist, weil das Cover am besten schon vor einem Monat fertig sein sollte, ich also äußerst wenig Zeit zur Verfügung habe. Also noch nicht mal mehr Zeit da ist um das geeignete Bildmaterial zu sichten welches zur Verfügung steht und mit dem Kunden auszumachen was passend wäre.

Im folgenden Fall ist mir genau das Letzte passiert.

fertiges Cover

fertiges Cover

Bei dem Buch handelt es sich um das Genre des Sci/Fi, nicht gerade unbedingt ein Genre, welches sich groß verkauft, es sei denn man lässt es unter dem „Neu“-Genre Dystopie laufen. Bücher wie „Die Tribute von Panem“ heben sich sehr stark ab und es gibt sehr viele Cover, die eine relative Nischengruppe anspricht, aber nicht die große Masse. Der Anspruch ist aber natürlich da, dass man die Nische anspricht, aber möglichst auch Leser findet, die zwar nach einem Dystopie-Roman greifen würden, aber eigentlich nicht nach einem „klassischen“ Sci/Fi-Roman.

In Ordnung, die grobe Idee baut sich vor meinem inneren Auge auf. Und weil es mir leicht fällt beginne ich zu zeichnen, scanne es ein und mache digital weiter. Und auch wenn ich mich auch bei dieser Vorgehensweise versuche an dem Kunden zu orientieren, ist schon nur die eigene Zeichnung natürlich eindeutig ein Fingerabdruck von mir. Und darum auch nicht ein Weg, den man immer beschreiten könnte, da sonst bald Bücher unterschiedlicher Autoren, unterschiedlicher Genres sich zu ähnlich sein könnten.

Aber um ehrlich zu sein, noch ist dieser Grad lange nicht erreicht.

Ach ja, wer jetzt denkt, dass er auch ein Cover benötigt, der kann sich gerne bei mir melden.

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