Etwas tun, was ich einst sehr gerne gemacht habe und mir mal leicht fiel

März 6 2014, 0 Comments

Das Schreiben, das Ausgießen von Texten, kurz notierten Gedanken, auch mal ausformulierten Ideen, Themen, mit denen ich mich beschäftigt habe, das war vor einigen Jahren noch eine tägliche Beschäftigung für mich. Dabei war ich in der Bloggerszene lange nur als Leser tätig, habe gerne kommentiert und erst 2005 den eigenen Blog aufgemacht. Nahezu täglich das eine oder andere geschrieben, natürlich auch ein Haufen sinnloses Zeug über einige Jahre lang.

Aber bei der ganzen Sinnlosigkeit hatte es mehrere Seiten, die mir heute ebenso zusagen wie damals. Und weshalb ich nun endlich den Schritt wage es wieder aufzunehmen:

1. Jeden Tag etwas zu schreiben hält nicht nur die Finger fit, sondern lässt mich beim Schreiben am Ball bleiben. Ich mag die Kontinuität. Ich habe zu viele Interessen, als dass es mir im Alltag ohne weiteres sofort auffällt, dass mir etwas fehlt. Zwinge ich mich eine „Sucht“ zu entwickeln, bleibe ich eher am Ball. Und das lässt mich auch wieder an meinen Schreibtätigkeiten festhalten, die nicht nur mit dem Blog zu tun haben.

2. Dabei ist Feedback, also die Möglichkeit der Öffentlichkeit durchaus auch eine Antriebskraft in mehrerer Hinsicht. Nicht nur weil ich in meiner Bloggerzeit viel Gedankenaustausch mit vielen unterschiedlichen anderen Bloggern hatte, sondern auch, weil man nicht nur zu sich selbst sagt, dass man möglichst täglich einen Text schreibt, sich täglich mit etwas auseinander setzt, sondern eben die Behauptung in der Öffentlichkeit macht. (Auch wenn diese Öffentlichkeit meist wenig Einfluss nimmt, oder gar nicht da ist.) Die Möglichkeit dazu genügt!

3. Und bei aller Selfieness sei nicht unterschlagen, dass es mir auch genau darum geht. Um all die vielen Facetten, die ein Ganzes ergeben. Meine Außendarstellung und das Image, welches ich selber mal wieder entdecke, entwickle und darstellen will aus vielerlei Gründen.

Und 3. macht eigentlich auch gleich wieder klar, dass ich wieder nicht nur ein Thema abhandeln werde, sondern eben alle Themen, die mich beschäftigen. Auch wenn ich diesmal versuchen werde sie besser zu sortieren.

1. Kunst,

  • vor allem meine wird ein Thema sein.
  • Dabei werde ich auch die verkäufliche, hier in einem Shop oder in den anderen verlinkten Shops präsentieren,
  • aber auch Kunst anderer die mich anregt und interessiert wird ihren Weg in meinen Blog finden.

2. Texte/Das Schreiben,

  • in Form meiner eigenen Versuche und
  • das Schreiben der anderen (Bücher, Blogs etc.)

3. Und als letztes packe ich alles was ich ansonsten nicht dem einen oder anderen zuordnen allein der Kategorie „Blog“ ein. (Ich befürchte jetzt schon, dass ich dazu neigen werde alles höchst chaotisch zu sortieren, da ich eine Vorliebe für die Warburg-Sortierung (S. 28) habe und sie mir selbst nach einem Jahr nicht mehr logisch erscheint.)

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